In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Barbara Brandl und David Hengsbach über die Digitalisierung des Geldes, insbesondere über die Entwicklung des Digitalen Euro. Dabei beleuchten wir den Entstehungsprozess, die unterschiedlichen Akteure, die daran beteiligt sind, sowie die Rolle technischer Standards bei seiner Ausgestaltung. Darüber hinaus diskutieren wir diese Entwicklung kritisch und gehen der Frage nach, welche Auswirkungen die zunehmende Verbreitung digitaler Zahlungsmethoden auf soziale Ungleichheit hat.
Viel Spaß beim Zuhören!
Disclaimer: Bei Minute 28:14 hat sich ein kleiner Versprecher eingeschlichen. An dieser Stelle soll es eigentlich heißen: „Und das liegt natürlich mit daran, dass es [das Projekt des Digitalen Euro] erstmal als technokratisches Projekt gestartet ist und erst im Nachgang so politisiert worden ist.“
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Weiterführende Literatur:
- Barbara Brandl (in Kürze erscheinend): Bezahlschranken. Wie die Digitalisierung des Geldes soziale Ungleichheiten verschärft.
https://www.suhrkamp.de/buch/barbara-brandl-bezahlschranken-t-9783518300954 - Carola Westermeier, David Hengsbach (2025) Geld als politische Technologie – Staat-Markt-Beziehungen im digitalen Euro, Leviathan. Verfügbar unter: https://www.inlibra.com/de/document/view/detail/uuid/79a56931-9231-3dda-b9b4-c05179aaf5ca
- Barbara Brandl, David Hengsbach, Guadalupe Moreno (2024): Small money, large profits: how the cashless revolution aggravates social inequality, Socio-Economic Review. Verfügbar unter: https://academic.oup.com/ser/article/23/2/735/7511084?searchresult=1
